Ozon-Hochdosis-Therapie
Ozonhochdosis Therapie

Die Ozonhochdosistherapie (OHT) nach Dr. Lahodny ist ein Verfahren der komplementären Medizin, bei dem medizinisches Ozon (eine Sauerstoff-Ozon-Mischung) im Rahmen eines geschlossenen, sterilen Systems intravenös angewendet wird. (>>was ist Ozon)

Im Verlauf der Anwendung werden ca. 200 ml venöses Blut aus einer Vene entnommen, in einem geschlossenen System mit einer definierten Menge medizinischen Ozons angereichert und anschließend wieder zurückgeführt. Zur Sicherstellung der Fließfähigkeit des Blutes während des Anwendungszeitraums wird Heparin eingesetzt.

Dieser Vorgang kann innerhalb einer Sitzung mehrfach wiederholt werden.


Wichtiger Hinweis zur Durchführung

Die intravenöse Ozonhochdosistherapie wird nicht durch die Heilpraktikerpraxis durchgeführt.

Die Durchführung erfolgt ausschließlich durch eine eigenständige ärztliche Privatpraxis, die ihre Leistungen rechtlich unabhängig in unseren Räumlichkeiten erbringt.

Es besteht keine gemeinschaftliche Berufsausübung, keine Kooperation und keine medizinische Verantwortung der Heilpraktikerpraxis für die ärztlich durchgeführten Anwendungen.

Aufklärung, Indikationsstellung, Durchführung und Abrechnung der Ozonhochdosistherapie erfolgen ausschließlich durch die behandelnde ärztliche Praxis.

Ärztliche Durchführung in separater Verantwortung


Die Ozonhochdosistherapie wird in unseren Räumlichkeiten durchgeführt durch:

Privatpraxis für integrative Medizin

Dr. med. Jörg Thalwitzer

Facharzt für Radiologie und Neuroradiologie,

langjähriger ehemaliger Chefarzt einer Universitätsklinik

Dr. med. Ines Liebster

Fachärztin für Anästhesie und Notfallmedizin,

mit Erfahrung in Palliativmedizin und Schmerztherapie,

langjährige ehemalige Oberärztin einer Universitätsklinik


Die ärztliche Praxis steht im fachlichen Austausch mit Dr. Johann Lahodny, dem Entwickler der Ozonhochdosistherapie, und befasst sich mit der Weiterentwicklung und Optimierung der Anwendung. Dies erfolgt unabhängig von der Heilpraktikerpraxis.

Rektale Ozoninsufflation
Rektale Ozonhochdosis Anwendung
Ozonhochdosis Therapie rektal

Rektale Ozoninsufflation (Standardanwendung)

Die rektale Ozoninsufflation ist eine nicht-invasive Ozonanwendung, bei der medizinisches Ozon über ein dünnes Einmalröhrchen in den Darm eingebracht wird.

Diese Anwendung erfolgt in der Regel in mehreren Sitzungen, wobei jeweils kleinere Ozonmengen verwendet werden. Die Dosierung und Häufigkeit werden individuell angepasst.


Rektale Ozonhochdosistherapie

Als intensivere Form der rektalen Anwendung kann die rektale Ozonhochdosistherapie durchgeführt werden.

Dabei wird innerhalb eines Zeitraums von ca. zwei Stunden medizinisches Ozon in mehreren aufeinanderfolgenden Zyklen rektal appliziert. Zwischen den einzelnen Applikationen erfolgen gezielte Pausen.

Insgesamt können dabei bis zu ca. zwei Liter Ozon-Sauerstoff-Gemisch in mehreren Teilschritten eingebracht werden.

Während der Anwendung wird der Bauchbereich sanft massiert, um die Aufnahme des Gases zu unterstützen und die Verträglichkeit zu fördern.

Die rektale Ozonhochdosistherapie ist ebenfalls ein nicht-invasives Verfahren und unterscheidet sich deutlich von der klassischen rektalen Ozoninsufflation durch Umfang, Dauer und Dosierung.

Beutelbegasung mit Ozon (äußerliche Anwendung)

Bei der Beutelbegasung handelt es sich um eine lokale, äußerliche Ozonanwendung.

Das zu behandelnde Körperareal wird mit einem luftdicht abgeschlossenen Spezialbeutel umgeben, in den medizinisches Ozon eingeblasen wird.

Diese Anwendung ist nicht invasiv und beschränkt sich auf die lokale Behandlung des jeweiligen Areals.



Rechtlicher Hinweis gemäß Heilmittelwerbegesetz (HWG)

Bei den beschriebenen Ozonanwendungen handelt es sich um Verfahren der komplementären Medizin. Diese zählen nicht zu den allgemein anerkannten Methoden der evidenzbasierten Schulmedizin. Ein Heilversprechen wird nicht gegeben. Die dargestellten Anwendungen ersetzen keine notwendige schulmedizinische Diagnostik oder Behandlung.